
In Libanon, Syrien und Irak haben Christen auch in diesem Jahr am 14. September das „Fest des Kreuzes“ (Arabisch: `Eid as-salib) begangen.
Das Fest – auch bekannt als das Fest der Kreuzerhöhung oder Fest des Triumphes des Kreuzes – erinnert an drei historische Ereignisse: die Entdeckung des Wahren Kreuzes im Jahr 326 durch St. Helena (Mutter des römischen Kaisers Konstantin I.), seine erste Erhöhung zur öffentlichen Verehrung im Jahr 335 und die Wiedererlangung des Kreuzes aus den Händen der Perser im Jahr 628 n. Chr.
Das Fest heute ist aber mehr als reine historische Tradition, sondern erinnert an die Überwindung des Leids und die Erlösung durch Christus.
In jedem Jahr steigen etwa Christen im syrischen Maloula auf den dort gelegenen Berg und entzünden oben angelangt ein Feuerwerk in Form eines Kreuzes. Dieses Jahr fiel die Feier aufgrund der politischen Situation und der vorangegangenen Anschläge auf Kirchen jedoch weniger ausgelassen aus.
Auch in Libanon füllen sich die Straßen mit Menschen, die Kreuze tragen und auch hier gehören Fackeln, Kerzen und Feuerwerk zu den Festivitäten.
Jedes Jahr zum Fest des Kreuzes wird das Symbol der Christenheit in der Region seiner Entstehung deutlich sichtbar präsentiert und gefeiert. Im Westen hingegen haben nur wenige Geschwister von dieser Tradition Kenntnis, die doch ein wunderschönes Symbol des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung ist.
In diesem Sinne: Eid Mubarak! (Frohes Fest)















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