Weihnachten steht nun vor der Tür. Für viele Menschen im Westen ist dies eine – oft stressige – Zeit des Konsums, ohne spirituellen Bezug. Doch für gläubige Christen ist es die Zeit, dem Heiland und Sohn Gottes zu gedenken und ihm zu begegnen.
Es ist die Zeit der Hoffnung und des Lichts, das Jesus Christus selbst symbolisiert.
Die Hoffnung auf Frieden steht dabei auch dieses Jahr im Mittelpunkt für Christen und Muslime in vielen Ländern, insbesondere aber im Libanon, im Westjordanland und in Gaza. In Bethlehem wurden erstmals seit Ausbruch des Gazakriegs vor zwei Jahren wieder öffentlich Feierlichkeiten begangen und der große Weihnachtsbaum auf dem Platz vor der Geburtskirche aufgestellt. Die Krippe mit dem Jesuskind auf Trümmern, die Pastor Munther Isaac vor zwei Jahren in der lutherischen Kirche in Bethlehem aufgestellt hatte, bleibt aber in Erinnerung an die Not lebenden Menschen in Gaza auch dieses Jahr stehen.
In Gaza hat der lateinische Patriarch von Jerusalem Kardinal Pierbattista Pizzaballa die Gemeinde vor Ort besucht, um Segen und Trost zu spenden.
Der Libanon durfte gar einen Besuch des Papstes erleben, der mit großer Begeisterung – von Christen, aber auch Muslimen – empfangen wurde. Auch sein Besuch stand im Zeichen von Hoffnung auf Frieden und eine sichere Zukunft.
In Deutschland haben wir deutlich weniger existenzielle Ängste, als die Menschen in Gaza oder anderswo im Nahen Osten. Und dennoch gibt es auch hier ernste Sorgen, Nöte, Ängste und insbesondere Einsamkeit.
Und so wünsche ich nun allen Menschen, gleich, wo sie wohnen oder welchem Glauben sie angehören, dass Weihnachten ihnen das Licht der Hoffnung bringt und sie Trost, Geborgenheit und Sicherheit finden.
Mit diesen Wünschen verabschiede ich mich nun in die Weihnachtspause und sehe dem vor und liegenden Jahr gespannt entgegen.

Die „Schottenkirche“ in Regensburg















Hinterlasse einen Kommentar